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Journal Club

Rubriken...
Diabetes mellitus

Widersprüchliches über Metformin (Glucophage®) bei Typ 2 Diabetikern: Reduktion der Spätkomplikationen bei frühem, alleinigem Einsatz; erhöhtes Sterberisiko bei späterem Einsatz in Kombination mit Sulfonylharnstoffen

Können (Spät)-Komplikationen bei übergewichtigen Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 mit einer intensiven Blutzuckersenkung mit Metformin besser verhindert werden als mit einer largeren Senkung oder als mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin? ...

Adipositas

Der gastrointestinale Lipase Inhibitor Orlistat ist ein wirksamer Zusatz zu diätetetischen Intervention bei der Adipositas Therapie. Der Langzeiteffekt ist aber noch unbekannt.

Adipositas-Therapie: Wie ist die langfristige Wirksamkeit und Verträglichkeit des gastrointestinalen Lipase Inhibitors Orlistat in der Praxis?

Patient Arzt Beziehung

Aerzte beurteilen die Lebenserwartung von terminal kranken Patienten zu optimistisch.

Wie genau sind die ärztlichen Prognosen bezüglich der Lebenserwartung bei terminal kranken Patienten?

Prävention und Impfung

Masern, Mumps und Rötelnimpfung: Eine landesweite britische Untersuchung findet keinen Zusammenhang mit Autismus

Erhöht die kombinierte Masern- Mumps- Rötelnimpfung (MMR) das Risiko für kindlichen Autismus?

Gastrointestinale Erkrankungen

Konsequentes Händewaschen vor dem Essen, nach Toilettengang oder Windelwechseln reduziert die Häufigkeit von Durchfallepisoden bei Kindern über 2 Jahren Alter, die Kindertagesstätten besuchen.

Reduziert konsequentes Händewaschen die Häufigkeit von Durchfallerkrankungen bei Kindern, die Kindertagesstätten besuchen?

Leber- und Pankreaserkrankungen

Wie gut korrelieren Laborwerte mit der histologischen Aktivität einer chronischen Hepatitis - B Infektion?

Wie gut korrelieren Laborwerte mit der histologischen Aktivität einer chronischen Hepatitis - B Infektion?

Osteoporose

Senkt Alendronat das Frakturrisiko bei verminderter Knochendichte? Nutzen bei Frauen ohne vorherige Frakturen bleibt ungewiss

Vermindert die Behandlung mit Alendronat (Fosamax®) bei Frauen mit verminderter Knochendichte aber ohne Wirbelfrakturen das Risiko von Frakturen?

Psychiatrie

Hypericum (Johanniskraut) wirkt gleichgut wie niedrigdosiertes Imipramine (Tofranil) bei mittelgradigen depressiven Episoden.

Wie wirksam ist Johanniskraut im Vergleich zu einem trizyklischen Antidepressivum (Imipramine) und Placebo?

Koronare Herzkrankheit

Mässiger Alkoholkonsum auch bei Herzinfarktpatienten mit kleinerem Sterberisiko assoziiert

Wie beeinflusst ein mässiger Alkoholkonsum das Sterberisiko bei Männern mit durchgemachtem Myokardinfarkt?

Koronare Herzkrankheit

Was ist wirksamer bei koronarer Herzkrankheit: eine lipidsenkende Medikation oder eine Angioplastie?

Können bei koronarer Ein- und Zweiasterkrankung mit einer aggressiven lipidsenkenden Medikation perkutane Revaskularisierungen vermieden oder verzögert werden?

Psychiatrie

Patienten-Schulung zur Frührkennung von manischen und depressiven Episoden bei bipolarer affektiver Störung

Können bei bipolarer affektiver Störung (manisch-depressive Krankheit) neue Krankheits-Episoden verhindert werden, wenn Patienten geschult werden, Zeichen eines Rückfalls früh zu erkennen und entsprechend zu reagieren?

Psychiatrie

Generalisierte soziale Phobie: Selektiver Serotonin-Reuptakehemmer mit symptomatischem Nutzen

Können mit der Gabe eines selektiven Serotonin-Reuptakehemmers (SSRI) die Symptome einer generalisierten sozialen Phobie günstig beeinflusst werden?

Koronare Herzkrankheit

„Mediterrane“ Ernährungsweise verbessert Outcome nach einem Myokardinfarkt

Vermindert eine „mediterrane“ Ernährungsweise nach einem ersten Myokardinfarkt das Risiko für ein Rezidiv?

Koronare Herzkrankheit

Akuter Myokarinfarkt: Stentimplantation bringt Vorteile gegenüber primärer Angioplastie.

Ist die Verwendung von Stents verglichen mit alleiniger Angioplastie beim akuten Myokardinfarkt bezüglich der Notwendigkeit für eine Revaskularisation und klinischem Outcome nach 6 Monaten von Vorteil?

Koronare Herzkrankheit

Koronare Herzkrankheit: Nuss-Esserinnen haben ein deutlich vermindertes Erkrankungsrisiko

Besteht eine Beziehung zwischen der Einnahme von Nüssen und dem Risiko für eine koronare Herzkrankheit?

Koronare Herzkrankheit

Akuter „non-Q-wave“ Infarkt: Eine routinemässige Koronarangiographie nach dem Infarkt zeigt keinen positiven Einfluss auf die Mortalität oder die Reinfarktrate im Vergleich zu einem konservativen Vorgehen.

Patienten mit einem Myokardinfarkt ( CK-MB mehr als das 1.5 - fache über dem Normalwert) ohne neue Q-Wellen bei seriellen EKG`s Voraussetzung war, dass 48 Stunden nach Hospitalisation noch ein EKG gemacht wurde und dort keine Q-Welle nachweisbar war....

Infektionskrankheiten

Bei akuter Otitis media bei Kindern im Alter zwischen 6 und 24 Monaten reduziert Amoxicillin im Vergleich zu Plazebo die Dauer der klinischen Symptome nur unwesentlich

Beschleunigt die Gabe von Amoxicillin im Vergleich zu Placebo das Abklingen klinischer Symptome bei der akuten Otitis media bei Säuglingen und Kleinkindern?

Hypertonie

Reduzieren ACE-Hemmer Morbidität und Mortalität bei arterieller Hypertonie? – Ja, in ähnlichem Mass wie Betablocker oder Diuretika

Beeinflusst bei arterieller Hypertonie die Behandlung mit Captopril, einem ACE-Hemmer die Mortalität und Morbidität in gleichem Ausmass wie eine „konventionelle“ Behandlung mit Betablocker oder Diuretikum?

Hypertonie

Der α-Blocker Doxazosin (Cardura) versus Chlortalidon (Hygroton) in der Behandlung der arteriellen Hypertonie. Chlorthalidon reduziert die Spätkomplikationen der Hypertonie

Welches Medikament, Chlorthalidon oder Doxazosin reduziert die Spätkomplikationen der Hypertonie ausgeprägter?

Hypertonie

Die kardiovaskuläre Mortalität von älteren Hypertonikern ist unabhängig vom Einsatz eines bestimmten Antihypertensivums

Gibt es einen Unterschied in der kardiovaskulären Mortalität beim Vergleich von Betablockern und Diuretika mit Kalziumantagonisten oder ACE-Hemmern bei älteren Hypertonikern?

Herzinsuffizienz

Losartan versus Captopril bei Patienten mit Herzinsuffizienz: kein Unterschied in der Mortalität

Reduziert Losartan die Mortalität bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz in einem grösser Mass als Captopril?

Herzinsuffizienz

Metoprolol führt zu einer Reduktion der Mortalität, der kardial bedingten Hospitalisationen und verbessert die Lebenqualität von Patienten mit Herzinsuffizienz.

Welchen Effekt hat das langwirksame Metoprolol CR/XL (Beloc® ZOK) auf die Mortalität, die Hospitalisationsrate, klinische Symptome und die Lebensqualität von Patienten mit Herzinsuffizienz?

Herzinsuffizienz

Der ACE Hemmer Ramipril reduziert die Häufigkeit von kardiovaskulären Ereignissen bei Hochrisikopatienten ohne linksventrikuläre Dysfunktion oder Herzinsuffizienz

Reduzieren ACE-Hemmer (Ramipril) die kardiale Mortalität und die Häufigkeit von Myokardinfarkt und Schlaganfall auch bei Hochrisiko-Patienten ohne linksventrikuläre Dysfunktion oder Herzinsuffizienz?

Rhythmusstörungen

Amiodaron verhindert das Wiederauftreten von Vorhofflimmern wirksamer als Sotalol und Propafenon

Ist niedrig dosiertes Amiodaron wirksamer und sicherer als Sotalol und Propafenon im Verhindern des Wiederauftretens von Vorhofflimmern?

Rhythmusstörungen

Vorhofflimmern: Unter Praxisbedingungen ist eine Antikoagulation nicht effektiver in der Verhinderung von Embolien und/oder Insulten als Aspirin

Verhindert eine Antikoagulation bei Patienten mit Vorhofflimmern die embolischen Komplikationen besser als Aspirin?

Thromboembolische Erkrankungen

Drei Monate Antikoagulation nach einem thromboembolischen Ereignis ist ungenügend für Patienten ohne bekanntes Thrombose-Risiko

Wie sind Nutzen und Risiken einer zweijährigen oralen Antikoagulation im Vergleich mit einer dreimonatigen Behandlung nach einem ersten venösen thromboembolischen Ereignis ohne bekannten Auslöser?

Thromboembolische Erkrankungen

Empfohlene Dosis für die Behandlung der tiefen Beinvenenthrombose.Beispiel. für 75 kg schweren Patienten

Empfohlene Dosis für die Behandlung der tiefen Beinvenenthrombose.Beispiel. für 75 kg schweren Patienten

Thromboembolische Erkrankungen

Niedermolekulares Heparin und unfraktioniertes Heparin sind gleich effektiv in der Rezidivprophylaxe von thromboembolischen Ergeignissen.

Wie effizient und sicher ist unfraktioniertes im Vergleich mit niedermolekularem Heparin in der Behandlung von thromboembolischen Ereignissen?

Thromboembolische Erkrankungen

Niedermolekulares Heparin und unfraktioniertes Heparin sind gleich effektiv in der Rezidivprophylaxe von thromboembolischen Ergeignissen.

Wie effizient und sicher ist unfraktioniertes im Vergleich mit niedermolekularem Heparin in der Behandlung von thromboembolischen Ereignissen?

Thromboembolische Erkrankungen

Venöse Thromboembolien: Risiko einer fatalen Lungenembolie

Wie hoch ist das Risiko einer fatalen Lungenembolie bei Patienten mit thromboembolischen Erkrankungen (Lungenembolie oder tiefe Beinvenethrombose)?

Thromboembolische Erkrankungen

Der Nutzen des Spiral-CT’s in der Diagnostik der Lungenembolie ist ungeklärt

Wie hoch sind Sensitivität und Spezifität der Spiral-CT Untersuchung in der Diagnose der Lungenembolie?

Thromboembolische Erkrankungen

Tiefe Venenthrombose und Karzinom: In den ersten 6 Monaten nach einer Thrombose ist das Risiko einer Karzinomdiagnose erhöht

Tiefe Venenthrombose und Karzinom: In den ersten 6 Monaten nach einer Thrombose ist das Risiko einer Karzinomdiagnose erhöht

Neurologie

Morbus Alzheimer: Der Effekt von Donepezil (Aricept)

Morbus Alzheimer: Der Effekt von Donepezil (Aricept)

Neurologie

Oestrogentherapie beim Morbus Alzheimer: Bei leivchten und mittelschweren Formen zeigt diese Therapie keinen positiven Effekt

Beeinflusst die Einnahme von Östrogen den Verlauf des Morbus Alzheimer?

Neurologie

Risiko für intrazerebrale Blutungen unter Acetylsalicylsäure und nicht-steroidale Analgetika in der Praxis nicht wesentlich erhöht

Ist die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) und nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) mit einem erhöhten Risiko für intrazerebrale Blutungen verbunden?

Neurologie

Depression nach Schlaganfall: Ein häufiges Phänomen bei Patienten und Angehörigen

Depression nach Schlaganfall: Ein häufiges Phänomen bei Patienten und Angehörigen

Valvuläre Herzerkrankungen

Bei jungen Patienten mit Mitralklappenprolaps ist das Risiko eines Schlaganfalls nicht erhöht

Gibt es eine Assoziation zwischen Mitralklappenprolaps und Schlaganfall bei jungen Leuten?

Valvuläre Herzerkrankungen

Antikoagulation bei schwangeren Frauen mit mechanischen Herzkappen: Die Bücher sind noch nicht geschlossen.

Antikoagulation bei schwangeren Frauen mit mechanischen Herzkappen: Die Bücher sind noch nicht geschlossen.

Neurologie

Midazolam buccal und Diazepam rektal ähnlich wirksam bei der Behandlung protrahierter epileptischer Krampfanfälle

Ist Midazolam über die Wangenschleimhaut appliziert ebenso wirksam wie Diazepam rektal bei der Behandlung von protrahierten epileptischen Krampfanfällen bei Kindern und Jugendlichen mit schwerer Epilepsie?

Arterienerkrankungen

Eine frühzeitige Operation von Bauchaorteneneurysmen mit einem Durchmesser von 4.0 bis 5.5 cm bringt keinen Vorteil gegenüber einer Verlaufsbeobachtung mittels Ultraschall.

Sollen Patienten mit einem Bauchaortenaneurysma mit einem Durchmesser von 4.0 bis 5.5 cm operiert werden oder mittels Ultraschall kontrolliert werden? Bei welchem Vorgehen ist das Langzeitüberleben besser?

Neurologie

Bei akutem ischämischen Insult und Vorhofflimmern ist niedermolekulares Heparin Aspirin nicht überlegen.

Hat niedermolekulares Heparin bei Patienten mit akutem ischämischen Insult und Vorhofflimmern Vorteile gegenüber Aspirin?

Neurologie

Ein Schädel-CT ist nicht vor jeder Lumbalpunktion notwendig

Bei welchen Patienten kann eine Lumbalpunktion sicher durchgeführt werden ohne vorhergehendes Schädel-CT?

Neurologie

Riboflavin (Vitamin B2) reduziert die Anzahl und den Schweregrad von Migräneattacken

Riboflavin (Vitamin B2) reduziert die Anzahl und den Schweregrad von Migräneattacken

Neurologie

Schwindel im Alter: ein schwierig zu entschlüsselndes Symptom

Wie hoch ist die Prävalenz von Schwindelepisoden älterer Menschen, die in ihrem eigenen Haushalt leben. Können Faktoren charakterisiert werden, die zu Schwindelepisoden prädisponieren und situative Faktoren die zeitgleich mit dem Schwindel auftreten.

Neurologie

Gezielte Suche nach beeinflussbaren Faktoren reduziert bei älteren Leuten das Rezidiv-Risiko nach einem Sturz

Können bei älteren Menschen, die gestürzt sind, mit einem interdisziplinären Ansatz beeinflussbare Faktoren erkannt und beeinflusst und damit weitere Stürze vermieden werden?

Gynäkologie, Geburtshilfe

Eine Hormonerstatztherapie bei postmenopausalen Frauen hat keinen positiven Effekt auf die Urininkontinenz

Eine Hormonerstatztherapie bei postmenopausalen Frauen hat keinen positiven Effekt auf die Urininkontinenz

Gynäkologie, Geburtshilfe

Präeklampsie bei Erstgebärenden: Häufigkeit und Risikofaktoren

Präeklampsie bei Erstgebärenden: Häufigkeit und Risikofaktoren

Nephrologie/Urologie

Benigne Prostatahyperplasie: Finasterid reduziert die Gefahr einer akuten Harnretention und die Anzahl chirurgischer Prostatektomien

Benigne Prostatahyperplasie: Finasterid reduziert die Gefahr einer akuten Harnretention und die Anzahl chirurgischer Prostatektomien

Nephrologie/Urologie

Verlauf nach radikaler Prostatektomie bei Patienten mit klinisch lokalisiertem Prostatakarzinom. Störungen beim Urinieren und der Sexualfunktion sind altersabhängig, aber nicht selten

Welche Auswirkungen hat eine radikale Prostatektomie bei lokalisiertem Prostatakarzinom auf das Urinieren und die sexuelle Funktion?