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Journal Club

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Neurologie

Midazolam buccal und Diazepam rektal ähnlich wirksam bei der Behandlung protrahierter epileptischer Krampfanfälle

Ist Midazolam über die Wangenschleimhaut appliziert ebenso wirksam wie Diazepam rektal bei der Behandlung von protrahierten epileptischen Krampfanfällen bei Kindern und Jugendlichen mit schwerer Epilepsie?

Arterienerkrankungen

Eine frühzeitige Operation von Bauchaorteneneurysmen mit einem Durchmesser von 4.0 bis 5.5 cm bringt keinen Vorteil gegenüber einer Verlaufsbeobachtung mittels Ultraschall.

Sollen Patienten mit einem Bauchaortenaneurysma mit einem Durchmesser von 4.0 bis 5.5 cm operiert werden oder mittels Ultraschall kontrolliert werden? Bei welchem Vorgehen ist das Langzeitüberleben besser?

Neurologie

Bei akutem ischämischen Insult und Vorhofflimmern ist niedermolekulares Heparin Aspirin nicht überlegen.

Hat niedermolekulares Heparin bei Patienten mit akutem ischämischen Insult und Vorhofflimmern Vorteile gegenüber Aspirin?

Neurologie

Ein Schädel-CT ist nicht vor jeder Lumbalpunktion notwendig

Bei welchen Patienten kann eine Lumbalpunktion sicher durchgeführt werden ohne vorhergehendes Schädel-CT?

Neurologie

Riboflavin (Vitamin B2) reduziert die Anzahl und den Schweregrad von Migräneattacken

Riboflavin (Vitamin B2) reduziert die Anzahl und den Schweregrad von Migräneattacken

Neurologie

Schwindel im Alter: ein schwierig zu entschlüsselndes Symptom

Wie hoch ist die Prävalenz von Schwindelepisoden älterer Menschen, die in ihrem eigenen Haushalt leben. Können Faktoren charakterisiert werden, die zu Schwindelepisoden prädisponieren und situative Faktoren die zeitgleich mit dem Schwindel auftreten.

Neurologie

Gezielte Suche nach beeinflussbaren Faktoren reduziert bei älteren Leuten das Rezidiv-Risiko nach einem Sturz

Können bei älteren Menschen, die gestürzt sind, mit einem interdisziplinären Ansatz beeinflussbare Faktoren erkannt und beeinflusst und damit weitere Stürze vermieden werden?

Gynäkologie, Geburtshilfe

Eine Hormonerstatztherapie bei postmenopausalen Frauen hat keinen positiven Effekt auf die Urininkontinenz

Eine Hormonerstatztherapie bei postmenopausalen Frauen hat keinen positiven Effekt auf die Urininkontinenz

Gynäkologie, Geburtshilfe

Präeklampsie bei Erstgebärenden: Häufigkeit und Risikofaktoren

Präeklampsie bei Erstgebärenden: Häufigkeit und Risikofaktoren

Nephrologie/Urologie

Benigne Prostatahyperplasie: Finasterid reduziert die Gefahr einer akuten Harnretention und die Anzahl chirurgischer Prostatektomien

Benigne Prostatahyperplasie: Finasterid reduziert die Gefahr einer akuten Harnretention und die Anzahl chirurgischer Prostatektomien

Nephrologie/Urologie

Verlauf nach radikaler Prostatektomie bei Patienten mit klinisch lokalisiertem Prostatakarzinom. Störungen beim Urinieren und der Sexualfunktion sind altersabhängig, aber nicht selten

Welche Auswirkungen hat eine radikale Prostatektomie bei lokalisiertem Prostatakarzinom auf das Urinieren und die sexuelle Funktion?

Infektionskrankheiten

Der Malaria-Schnelltest: Laien hilft er nur wenig

Wie effizient ist ein durch erkrankte Touristen durchgeführter Malariaschnelltest?

Infektionskrankheiten

Eine einwöchige Penicillintherapie führt bei Pharyngitis mit b-hämolysierenden Streptokokken zu einer deutlichen Reduktion der krankheitstypischen Beschwerden.

Wie effektiv ist eine Behandlung mit Penicillin während 3 beziehungsweise 7 Tagen gegenüber Placebo bezüglich der Symptomreduktion bei eitriger Pharyngitis?

Infektionskrankheiten

Ambulante Therapie der unkomplizierten Pyelonephritis bei Frauen: Ciprofloxacin für 7 Tage ist effektiver und effizienter als Trimethoprim/Sulfamethoxazole für 14 Tage

Ist bei Frauen mit einer unkomplizierten Pyelonephritis eine 7-tägige Therapie mit Ciprofloxacin oder eine 14 tägige Therapie mit Trimethoprim/Sulfamethoxazole besser in Bezug auf die klinische und/oder bakteriologische Heilung

Infektionskrankheiten

Tuberkulose-Prävention: klinisch relevante Leberstörungen sind unter Insoniazid-Monotherapie selten

Wie häufig verursacht eine Isoniazid-Monotherapie (INH; z.B. Rimifon®) wegen latenter Tbc-Infektion klinisch relevante hepatotoxische Nebenwirkungen

Influenza

Ob eine Grippeimpfung für Spitalpersonal zu einer signifikanten Reduktion der Mortalität bei geriatrischen Langzeitpatienten führt, ist ungewiss.

Führt eine Grippeimpfung von Spitalpersonal zu einer Reduktion der Influenzafälle und Mortalität bei geriatrischen Langzeitpatienten?

Influenza

Zanamivir (Relenza) reduziert bei Patienten mit nachgewiesener Influenza die Beschwerdedauer um 1.5 Tage

Führt die Einnahme von Zanamivir bei Patienten mit Influenza zu einer Verkürzung der Krankheitsdauer?

Influenza

Oseltamivir (Tamiflu) reduziert bei Patienten mit Grippesymptomen die Beschwerdedauer um 0.8 Tage.

Wie effizient und sicher ist Oseltamivir in der Behandlung von Patienten mit nachgewiesener Influenza?

Magen-Darmerkrankungen

Die Eradikation des Helicobacter pylori vor einer längerfristigen (8 Wochen) Einnahme von nichtsteroidalen Analgetika verhindert Ulcera

Die Eradikation des Helicobacter pylori vor einer längerfristigen (8 Wochen) Einnahme von nichtsteroidalen Analgetika verhindert Ulcera

Erkrankungen der Atemwege

Nach dreijähriger Immunotherapie wegen Heuschnupfen kann die Behandlung abgesetzt werden; eine mehrjährige klinische Remission bleibt bestehen.

Bleibt die klinische Remission nach Absetzen einer drei- bis vierjähriger Immunotherapie im Vergleich zum Fortsetzen der Behandlung für insgesamt sechs bis sieben Jahre erhalten?

Onkologie

Kommunikation zwischen Eltern und Kindern über den Brustkrebs der Mutter

Wann und wie eingehend sprechen Eltern mit ihren Kindern über die Diagnose oder Therapie bei Brustkrebs der Mutter? Welches sind Gründe (nicht) darüber zu sprechen? Welche Hilfe erwarten und erhalten die Eltern?